Die ersten Informationen über die Produktion von Zinkweiß im Werk in Oława stammen aus dem Jahre 1845. Damals begann auch seine Entwicklung, die mit der Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen weltweit resultierte (New York, Wien, Paris, Sydney, Krakau). Bis zum Ende des 2. Weltkrieges befand sich das Werk im Besitz der deutschen Firma "Zinkweißfabrik Marthahütte C.T. Löbbecke GmbH".

Nach dem Krieg wurde das Unternehmen in Zinkweiß- und Bleiweißwerke Hüttenwerk "Marta"(Zakłady Bieli Cynkowej i Bieli Ołowianej Huta "Marta") umfirmiert und gehörte bis 1949 der Vereinigung der Farben- und Lackindustrie.

Im Jahre 1949 wurde das Werk zu einem unabhängigen Unternehmen unter der Firma Zinkweißwerke „Oława” (Zakłady Bieli Cynkowej "Oława").

In den Jahren 1950-1958 war das Hüttenwerk der zentralen Verwaltung der Nichteisenmetallindustrie in Katowice (Centralny Zarząd Przemysłu Metali Nieżelaznych) unterstellt. Seit dem Jahre 1958 war das Unternehmen unter der Verwaltung der Vereinigung von Berg- und Hüttenwerke für Nichteisenmetalle (Zjednoczenie Górniczo-Hutnicze Metali Nieżelaznych) tätig.

Im Jahre 1983 wurde der Firmenname in Hüttenwerk "Oława" (Huta "Oława") geändert. Zwei Jahre später trat das Unternehmen dem Bergbau- und Hüttenkombinat für Nichteisennmetalle (Górniczo-Hutniczy Kombinat Metali Nieżelaznych) mit Sitz in Katowice bei.

Im Jahre 1989 wurde das Kombinat aufgelöst und das Hüttenwerk "Oława" in eine staatliche Einmann-AG - die Firma Huta "Oława" S.A. - umgewandelt.

Im Jahre 1993 begann die komplette Umstrukturierung des Betriebes und 1994 wurde das Hüttenwerk durch das Hauptinspektorat für Umweltschutz (Główny Inspektorat Ochrony Środowiska) von der Liste der Umweltsünder gelöscht.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte des Unternehmens war die im Jahre 1995 im Rahmen eines öffentlichen Angebotes durchgeführte Privatisierung und die Notierung des Hüttenwerkes "Oława" S.A. am 21. Februar 1996 auf dem Hauptmarkt der Warschauer Börse (Warszawska Giełda Papierów Wartościowych).

Im Mai 2004 wurde die Produktion im neu erworbenen Werk in Będzino aufgenommen und im Juni des gleichen Jahres zog sich das Unternehmen aus dem Handel an einem geregelten Markt zurück.

Am 2. Juni 2005 folgte der Zusammenschluss mit der Firma BORYSZEW S.A. und das Hüttenwerk "Oława" wurde in eine Niederlassung umgewandelt.

Seit Dezember 2007 agiert das Hüttenwerk „Oława“ als Niederlassung der Metallwerke Zakłady Metalurgiczne "Silesia" S.A. mit Sitz in Katowice.

Zertifikate:
Oktober 1996 - Register für Unternehmen der Sauberen Produktion Dezember 1998 - Zertifikat ISO 9002:19942003 - Zertifikat ISO 9001:2000November 2009 - Rezertifizierung des Managementsystems gemäß EN ISO 9001:2008

Auszeichnungen und Preise:

2000 - Auszeichnung in der VIII. Auflage des Wettbewerbs 'Goldener Groschen' für die beste Firma in Polen 2001 - Nominierung im Wettbewerb Leader des Polnischen Business 20002002 - Europäische Medaille für Zinkoxid2003 - Nominierung für die Goldene Statuette für Leader des Polnischen Business 2003 in der Kategorie kleine und mittelständische Unternehmen

Mitgliedschaften:
Seit 2005 - Mitgliedschaft im PZPP (Polnischer Verband der Futterhersteller).
Seit 2006 - Mitgliedschaft in EMFEMA (International Association of the European Manufacturers of Major, Trace and Specific Feed Mineral Materials).
Seit 2007 - Mitgliedschaft in ELOA (European Lead Oxide Association), CEFIC (European Chemical Industry Council) und ZOPA (Zinc Oxide Producers Association).